Ihre Fragen - unsere Antworten    
  (aktualisiert am 08.12.2015 - (Anpassungen im Absatz Erbkrankheiten))  
   
 

Fragen eines Welpeninteressenten und unsere Antworten darauf...

Nebst unseren Antworten können Sie die Aufzucht unserer Welpen auch auf den Seiten unserer bisherigen Würfe verfolgen (Journal, Bilder & Stories)

Leben die Hunde bei Ihnen im Haus?
Ja, Eiko Trixy, deren Tochter Rani und Cima leben bei uns im Haus. Wir gehen täglich mit ihnen spazieren und sie haben einen grossen Auslauf (Grundstück 930m2) Wenn es das Wetter erlaubt sind die Türen offen und sie können raus wann sie wollen. Meistens sind sie aber da wo wir sind.... Auch die Welpen werden im Haus und Gartenauslauf aufgezogen. Mehr dazu bei Welpen

Inwieweit sind die Welpen bei Abgabe an Umweltgeräusche, fremde Menschen und v.a.
an Kinder und andere Hunde gewöhnt?
Wir machen unsere Welpen mit möglichst vielem bekannt, jedoch ohne sie zu überfordern. Velofahrer, Spaziergänger, Autos, Landw. Fahrzeuge und andere Hunde treffen sie schon auf unseren Ausflügen auf die Felder, zum Waldrand und an den Bach. Diese Ausflüge machen wir meistens mit einem Hundeanhänger (Jogger), zwischendurch aber auch mit dem Auto, so ist Autofahren bei der Abgabe allen bekannt und sie verknüpfen es positiv und nicht nur mit dem Tierarztbesuch. Einen Ausflug in die Stadt machen wir in der neunten Woche. Dort erleben sie den Bahnhof, die Busse und die Fussgängerzone, wo recht viel los ist. Wir nehmen sie einzeln aus der "Welpenkutsche" in der sie nach Leinelaufen und Kontakt mit Menschen von den vielen Eindrücken, wieder zurück bei ihren Geschwistern, bald einschlafen. So verschlafen die meisten den anschliessenden Restaurantbesuch schon oder bekommen ihn nur noch am Rande mit.

Unsere Welpen kennen Feuerwerk (1. August Nationalfeiertag), Gewitter und anderen extremen Lärm wie Strassenverkehr, Baustelle, Helikopter, Kleinflugzeuge usw. je nach Jahreszeit in echt. Zusätzlich werden ihnen diese und noch andere Geräusche wie Zug, Strassenbahn, Fluglärm, Sirenen, spielende Kinder, Menschenmengen u. m. ab einer speziellen CD für Welpenprägung vorgespielt. Kinder und Erwachsene in jedem Alter besuchen unsere Welpen und dürfen unter Aufsicht mit ihnen spielen.

Sind Ihre Welpen bei Abgabe gechipt, geimpft und entwurmt?
Die Welpen werden regelmässig entwurmt mit einem Mirkochip versehen. Nach neusten Erkenntnissen (und einem ungeklärten Todesfall) sind wir immer noch ganz klar für das Impfen, aber ebenso entschieden gegen zu frühes und unnötig häufiges Impfen von Welpen. Das Thema wird individuell mit den neuen Besitzern besprochen.

Sind Ihre Hunde auf die gängigen Erbkrankheiten getestet?
Bei den Deutschen Grossspitzen sind keine Erbkrankheiten bekannt. Wenn sie sich für einen weissen Grossspitz, der von einem importierten American Eskimo Dog abstammt abstammt interessieren, empfehlen wir unbedingt zu überprüfen, ob bei den Eltern per DNA-Gentest die prcd-PRA-Untersuchung vorgenommen wurde. American Eskimo Dogs könnten eine Augenkrankheit vererben, an der sie mit 4-5 Jahren erblinden könnten. Prcd-PRA-Träger dürfen nur mit PRA-freien Hunden verpaart werden. NUR wenn beide Elterntiere Träger sind, ist ein Ausbruch  dieser Krankheit wahrscheinlich. Wenn ein Elternteil Träger ist, sehe ich es als selbstverständlich, dass die Welpen vor der Abgabe getestet werden.
Hier gibt es ausführliche Informationen:
pdf
Unsere Hündinnen sind alle getestet und wie bei
reiner deutscher Grossspitzabstammung nicht anders erwartet, prcd-PRA-frei! Verpaaren wir sehr wohl überlegt mit einen Träger, werden die Welpen getestet abgegeben! Träger würden als reine Familienhunde und nicht zur Zucht abgegeben!
 
Hier finden sie Infos über den Gentest für erbliche Augenkrankheiten: http://www.eyevet.ch/gentest.html
 
Es heisst, der Spitz sei in Amerika rein weitergezüchtet worden, was ich persönlich aber nicht glauben kann, weil diese Krankheit bei den deutschen Spitzen bisher nicht bekannt war. Die frischen Blutlinien aus diesen Hunden erachte ich für den Grossspitz aber als sehr wertvoll!

Grossspitze müssen für die Zuchtzulassung nur HD- geröntgt sein und es darf bis und mit einem HD-Grad C gezüchtet werden.  Freiwillig haben wir auch ED geröntgt und prcd-PRA testen lassen.

Verlangen sie, dass man bei Kauf eines Welpen einem Verein beitritt?
Wir verlangen nur, dass sich die zukünftigen Besitzer ausführlich über die Rasse informiert haben. Beim Spitz ist es wichtig zu wissen, dass er nicht einfach ein Kläffer ist, sondern hunderte von Jahren für das Wachen gezüchtet wurde. Wenn man dem Hund aber andere Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, kann man ihn gut vom bedingungslosen Wachen ablenken. Einen gesunden Wachinstinkt wird er aber immer haben. Natürlich ist es auch Erziehungssache. Bei dieser Rasse ist es sicher nicht nötig die Wachsamkeit noch zu fördern. Für mich ist es wichtig, dass ein Grossspitz so erzogen wird, dass er gute Werbung für seine Rasse macht und wir ihn überall mitnehmen können.
Ein Rasseclub fördert und unterstützt die Reinzucht einer Rasse. Das hilft dem Fortbestehen des Grossspitzes, mit seiner geringen Anzahl nachweislich reinrassiger Hunde (also mit Stammbaum), auf jeden Fall. Rasseclubs konnten in den letzten Jahren sicher viel dazu beitragen, den Grossspitz vor dem Aussterben zu bewahren. Ob Sie diese Arbeit mit dem Beitritt in einen Rasseverein unterstützen wollen, ist ihre Entscheidung.

Verlangen Sie, dass man mit dem Hund auf Ausstellungen geht?
Nein, verlangen wir nicht. Natürlich ist es schön, wenn Besucher auf einer Ausstellung auch mal einen Grossspitz sehen und so erfahren, dass es Spitze auch in dieser Grösse und Varietät gibt. Unsere Motivation (ausser dass man als Züchter halt schon ein paar Titel gebrauchen kann...) ist meistens auch: wenn wir nicht gehen, ist wahrscheinlich kein weisser Grossspitz auf der Ausstellung und das finden wir sehr schade, denn auch das Präsentieren und Bekanntmachen hilft dem Fortbestehen dieser Spitz-Varietät.
Es soll aber eine freie Entscheidung sein.

Wie viel kostet bei Ihnen ein Welpe?
Bei uns kostet der Welpe sFr. 1800.00 und sie bekommen einen Kaufvertrag. Mit dabei sind auch der FCI-Stammbaum, EU-Heimtierpass, genug Futter, damit sich der Welpe nebst Familien- und Ortswechsel nicht noch gleichzeitig an neues Futter gewöhnen muss,  und sonst noch einige Kleinigkeiten für seinen Lebensstart bei seiner neuen Familie. Übrigens darf ein Grossspitz-Welpe in der Schweiz erst ab der vollendeten 9. Woche abgegeben werden.

Kann es Probleme geben, den Welpen in ein EU-Land einzuführen?
Ein Welpe bis drei Monate darf mit Heimtierpass, ohne Tollwutimpfung, (die Schweiz ist seit vielen Jahren Tollwutfrei) nicht mehr in alle EU-Länder eingeführt werden, wie noch bis Ende 2014. Neu dürfen KEINE Hunde mehr, auch keine Welpen unter 12 Wochen, ohne Tollwutimpfung reisen. Ob Sie Mehrwertsteuer oder sonstiges bei der Einreise bezahlen (müssten) finden Sie in den Einreisebedingungen des jeweiligen Landes. Von uns bekämen sie nebst der Ahnentafel eine Auslandanerkennung mit, mit der sie den Hund in ihr Hundestammbuch eintragen lassen können.

Entstehen irgendwelche Gebühren?
Die Auslandanerkennung kostet Fr. 45.00, wenn wir sie von der Schweiz aus beantragen. Aus der EU, nachträglich, kostet sie viel mehr. Wir übernehmen diesen Betrag!

So, nun hoffen wir die meisten ihrer Fragen beantwortet zu haben. Sonst dürfen sie jederzeit nachfragen!

Selbstverständlich werden auch wir Fragen an die zukünftige Familie unseres Welpen haben...

 

* Sachkundenachweis – (Auszüge aus „Tier im Recht – Transparent)
(Gilt nur für in der Schweiz gehaltene Tiere)

 Das neue Tierschutzrecht schreibt jedermann, der seit dem 1. September 2008 einen Hund erwerben und halten will, das Erbringen eines sogenannten Sachkundenachweises vor. Dieser besteht je nachdem ob Ersthundehalter oder nicht, aus einem oder zwei Kursteilen.

Nur „Neuhalter/Ersthundehalter“ sind zu einer theoretischen Ausbildung verpflichtet. Als Ersthundehaltende gelten sämtliche Personen, auf deren Namen noch nie ein Hund registriert wurde. Wer mit Hunden aufgewachsen ist, wird vom theoretischen Kursteil somit noch nicht automatisch befreit.

Der praktische Kurs muss Aufgrund des individuellen Charakters eines Tieres von allen Haltern und mit jedem weiteren Hund wieder absolviert werden. Ab September 2010 muss der theoretische Teil des Sachkundenachweises jeweils vor dem Erwerb (vor Übernahme des Welpen) und der praktische innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung jedes Hundes erbracht werden.

Es muss nicht die ganz Familie den Sachkundenachweis erbringen. Die Nachweispflicht besteht nur für jene Person, die bei der Gemeinde beziehungsweise beim Animal Identify Service (ANIS) als Halter registriert ist.

(Dies sollte vorzugsweise die Person sein, die den Hund die meiste Zeit betreut und mit ihm die Hundeschule besucht.)

 
   
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